Freitag – Stahlzeit in der Sparkassen-Arena Landshut
Zwei Konzerte an einem Wochenende? Warum nicht!
Los ging es am Freitag nach der Arbeit Richtung Landshut. Ein großes Dankeschön an meinen Arbeitskollegen, der mir ermöglicht hat, pünktlich Feierabend zu machen, damit wir rechtzeitig losfahren konnten.
Punkt 17 Uhr machten wir uns zu sechst – Anita, Diana, Katrin, Joey, Sabrina und ich – auf den Weg zur Sparkassen-Arena. Zum Glück waren wir schon eine Stunde vor Einlass am Eingang und damit unter den Ersten, die hinein durften. Die Tickets hatten wir bereits im Januar 2024 gekauft und uns dadurch feste Sitzplätze gesichert.
Und ja, ich weiß, was ihr denkt: Sitzplätze bei einem Konzert?!
Aber von oben aus hatte man einen genialen Blick auf die gesamte Show – und Stahlzeit liefert eine spektakuläre Show ab.
Ich (Tom) bin allerdings nicht der größte Rammstein-Fan. Die Show war der Hammer, keine Frage, aber die Texte sind einfach nicht so mein Ding. Vielleicht liegt’s daran, dass ich seit meinem 15. Lebensjahr Onkelz höre. Aber egal: Meiner Familie hat es gefallen, und das ist mir das Wichtigste.
Hier die Setlist – falls ich ein oder zwei Songs vergessen habe, sorry:
Reise, Reise
Links 2 3 4
Sehnsucht
Rein raus
Du riechst so gut
Mutter
Spieluhr
Ausländer
Benzin
Keine Lust
Dicke Titten
Deutschland
Ohne dich
Mein Herz brennt
Sonne
Du hast
Zeit
Zugabe:
Ich will
Feuer frei!
Engel
Adieu
Die Band ist seit 20 Jahren auf Tour – das merkt man. Sie kommen Rammstein extrem nah. Während des Konzerts ging ich einmal raus zum Rauchen und hörte andere Besucher reden: Fast alle unterhielten sich nur über die Show, kaum jemand über die Musik. Das bestätigte meinen Eindruck – die meisten kommen wegen der Optik.
Kurz vor dem letzten Lied verließ ich die Arena erneut, um noch eine zu rauchen, bevor es heimwärts ging. Auch da sprachen die Leute nur über die Show. Nach dem Abschluss-Song kam die Familie nach draußen, und wir machten uns auf den Weg. Trotz dichten Nebels brachte uns Anita sicher nach Hause, und wir waren kurz vor Mitternacht daheim.
Samstag – Iron Donkeys in Garching/Wald
Der Samstag bot uns ganze fünf mögliche Veranstaltungen. Anita und ich hatten sogar ein Angebot, mit dem Bus zum Auswärtsspiel nach Ulm zu fahren. Außerdem stand seit über eineinhalb Jahren das Konzert von Stainless Steel in Landshut im Kalender. Zusätzlich kamen Einladungen der Löwenfreunde Mitterskirchen (Weihnachtsfeier) und des MSC Olching (75-Jahr-Feier).
Dann erfuhren wir, dass die Iron Donkeys ein Konzert in Garching/Wald spielen würden – und da wir die Band bisher nur einmal gesehen hatten (im Silo Töging, als Vorband von Spellbound), fiel die Entscheidung leicht: Wir fahren nach Wald!
Vor dem Konzert schrieb uns Micha, dass sie mit ihren Freunden noch essen gehen – und wir sollten mitkommen. Micha und Oli ließen es sich nicht nehmen, unsere Getränke zu bezahlen, weil wir sie damals vom Unantastbar-Konzert heimgebracht hatten. Der ganze Haufen – neun Leute – war super drauf und richtig lustig. Danke für die Einladung!
Nach dem Essen fuhren wir gemeinsam zum Konzert.
Gut, dass wir Karten reserviert hatten – der Saal war voll, richtig voll. Und weil dort am 26.12.2025 die AC/DC All Star Band auftreten wird, sicherten wir uns gleich auch noch dafür Tickets.
Wir scheinen viele Leute zu kennen, denn bis zum Konzertbeginn verging die Zeit wie im Flug. Oft wurde ich gefragt, wie ich so viel abgenommen habe und dass ich keinen Alkohol mehr trinke. Und da dachte ich mir nur: Wenn ich noch trinken würde, könnte ich solche Wochenenden nicht durchziehen – mein Körper würde das nicht packen. Außerdem spart man eine Menge Geld.
Als die Iron Donkeys begannen, war der Saal voll, und die Stimmung sofort grandios.
Der erste Song: Aces High – was für ein Auftakt!
Der Sound und der Gesang waren gigantisch. Die Bühne war eigentlich zu klein für die Energie des Sängers, der dauernd in Bewegung war. Wie er sich mit Bruce Dickinson auseinandergesetzt haben muss, um dessen Bühnenpräsenz so authentisch zu transportieren, ist beeindruckend. Die ganze Band hatte sichtlich Spaß – und das Publikum ebenso.
Hier die Setlist:
Doctor Doctor
Churchill’s Speech Intro
Aces High
2 Minutes to Midnight
The Trooper
Flight of Icarus
Phantom of the Opera
Can I Play with Madness
Powerslave Intro
Powerslave
Blade Runner Intro
Caught Somewhere in Time
Children of the Dammed
The Evil That Men Do
Blood Brothers
Revelations
Wasted Years
Hallowed Be Thy Name
The Number of the Beast
Fear of the Dark
Run to the Hills
Mit 53 zu alt zum Headbangen und Luftgitarre spielen? Ganz klar: NEIN!
Das Konzert war einfach genial – zwei Stunden mehr hätten wir problemlos ausgehalten. Wie ihr auf der Homepage sehen könnt, habe ich kaum Fotos gemacht. Warum? Weil wir voll dabei waren – keine Zeit zum Knipsen.
Nach dem Konzert gab es noch viele Gespräche. Jeder, wirklich jeder, fand das Konzert mega. Auch mit dem Sänger konnten wir uns lange unterhalten – danke, dass du dir die Zeit genommen hast! Ein großes Dankeschön auch an seine Frau für das Foto von Anita, dem Sänger und mir, und natürlich an seine Tochter, dass sie ihn kurz „freigegeben“ hat.
Es scheint, als würden nächstes Jahr zwei Konzerte stattfinden – wir sind definitiv dabei!
An alle, denen ich Bescheid gegeben habe und die keine Zeit hatten:
Ihr könnt euch in den Arsch beißen – ihr habt ein Mega-Konzert verpasst!
Danke für dieses geniale Wochenende
Zum Abschluss ein großes Dankeschön an
Iron Donkeys, Stahlzeit, meinen Arbeitskollegen, Micha, Oli und ihre Freunde, Diana, Joey, Katrin, Sabrina und natürlich meine Frau Anita für ein absolut geniales Wochenende.
Die nächsten Konzerte, auf denen ihr uns treffen könnt:
Böhse Onkelz (Wien, 20.12.2025)
AC/DC All Stars Band (Garching/Wald, 26.12.2025)
P.S.: Am Samstagmittag haben wir übrigens schon die Tickets für die Böhse Onkelz Tour 2026 in Wien gekauft – Vorfreude pur!